Informationen zum Berufswahlpass

Den Berufswahlpass gibt es seit Juli 2001; trotz überzeugender Vorteile auf der ganzen Linie findet er in manchen Regionen leider nur sehr zögerlich breite Verwendung. Der Berufswahlpass ist eine Entwicklung der sieben norddeutschen Bundesländer unter Beteiligung der Agentur für Arbeit, gefördert von der Bundes­regierung und vom Europäischen Sozialfonds: Es handelt sich dabei um ein ansprechend gestaltetes Ringbuch, das Schülerinnen und Schüler nach und nach selber mit Leben füllen, indem sie alles darin sammeln und dokumentieren, was sie im Rahmen ihrer Berufs- oder Studienorientierung erleben und erarbeiten. Das können durchgearbeitete Arbeitsblätter zum eigenen Interessens- und Stärken­profil sein, ein Bericht vom Besuch im BIZ der Agentur für Arbeit, Teilnahme­bescheinigungen von Schülerpraktika, Betriebserkundungen, vom Girls' Day und vieles andere mehr.

Die Vorteile des Berufswahlpasses liegen schon jetzt auf der Hand:

Angesichts dieser Vorteile und keinerlei erkennbarer Nachteile ist es unverständ­lich, dass sich der Berufswahlpass in einigen Regionen so schwer durchsetzt. Ebenso unverständlich ist es auch, warum Kultusministerien ihn in den Schulen nicht verpflichtend einführen, warum in manchen Gesamtkonferenzen Lehrer­kollegien lange darüber diskutieren, ob den Schülerinnen und Schülern der Anschaffungspreis von rund 4 Euro (abhängig vom Lieferumfang) zuzumuten sei. Genau hier setzen das Potenzial und die Verantwortung, aber auch das Eigen­interesse von Ausbildungsbetrieben ein, die dem Berufswahlpass durch ein klares Bekenntnis zu mindestens fünf weiteren Vorteilen verhelfen können:

und hier der Link zur offiziellen Internetseite: www.berufswahlpass.de

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